Von der Suche nach dem Stil

Neues Jahr neue Vorsätze – so läuft das doch, oder nicht? Da ich grade mitten in einer Prüfungsvorbereitung stecke hat mich mal wieder der Drang zum Aufräumen übermannt. Ich würde grade viel lieber mein ganzes Zimmer organisieren, als an meinem Schreibtisch zu sitzen. Wem geht das auch immer so? Also ist nach der Prüfung als erstes mein Kleiderschrank dran – mit dem habe ich nämlich ein gespaltenes Verhältnis.

Schon ein wenig länger achte ich darauf, bei nachhaltigen Labels (hier verlinke ich euch nochmal meinen Beitrag zu Fair Fashion!) Klamotten zu kaufen. Das klappt nicht immer, manchmal finde ich dort nämlich nicht das, was ich suche. Oder es ist schlichtweg zu teuer für meinen Studentengeldbeutel. Second-Hand ist da auch eine tolle Alternative, aber auch dort werde ich manchmal nur schwer fündig. Ich möchte aber nicht nur einen Kleiderschrank aufbauen, der nachhaltig in Bezug auf die Labels ist (davon bin ich zugegebenermaßen auch noch sehr weit entfernt), aber vor allem möchte ich nachhaltiger mit den Klamotten umgehen, die ich bereits besitze. Weniger ist mehr, oder so ähnlich.

Wirklich wenig, ist in meinem Kleiderschrank nämlich nichts. Ich habe viele Klamotten und viele davon sind die berühmten Schrankleichen – aus diversen Gründen ungetragen. Das ärgert mich jedes Mal. Und trotzdem nicht genug zum Anziehen – ihr kennt das wahrscheinlich. Wobei: ich habe eher nicht das richtige zum Anziehen. Und hier kommen wir zu dem Hauptanliegen meiner Säuberungswut in Bezug auf meinen Kleiderschrank: ich möchte meinen Stil finden. Klingt irgendwie komisch, oder? Aber ich möchte den Stil an Klamotten finden, der zu mir passt und den ich schön finde. Um die Anzahl der Schrankleichen zu vermindern. Und um einen Kleiderschrank zu haben, der einen einheitlichen Stil hat. So lässt sich nämlich (theoretisch) jedes Teil kombinieren. Für mich ist das eine ganz wunderbare Vorstellung, mal sehen ob sich das auch so in die Tat umsetzten lässt.

Schritt eins dieses Projektes wird also nicht das Ausmisten des Kleiderschranken nach der Prüfung sein, sondern: Ein Moodboard. Ganz im Stil von Julia von Subvoyage möchte ich in Schritt 1 erst mal rausfinden, wie mein Stil aussehen könnte. Und eine kleine Hilfestellung ist eben mein Moodboard. Vielleicht habt ihr es auf Pinterest schon entdeckt, wenn nicht verlinke ich es euch hier. Pinterest ist für die Erstellung eines Moodboardes ganz wunderbar – so ist es ganz einfach Inspirationen zu sammeln. Und so geht’s:

  • Legt euch einfach einen Pinnwand an – Name natürlich euch überlassen.
  • Und dann geht’s auch schon los. Pinnt alle Outfitbilder, die euch persönlich gefallen und die ihr auch wirklich 1:1 so tragen würdet.
  • Wenn sich eure Pinnwand schon ein bisschen gefüllt hat, geht’s ans analysieren: Welche Farben kommen häufig vor? Welche Materialien? Hosen oder eher Röcke? Oder beides? Pullover? Blusen? Elegant oder gemütlich? Figurbetont? Oversized?

Kleiderschrank part 1 final .jpg

Mein Fazit: Mein Moodboard befindet sich noch in der Bearbeitung – da ich grade sowieso keine Zeit habe, den Kleiderschrank auszumisten, bin ich noch ganz fleißig dabei, Inspirationen zu sammeln. Ein paar Sachen sind mir aber natürlich schon ins Auge gesprungen: Ich mag es reduziert. Muster sind hier und da zu finden, aber nicht sehr präsent. Wenn es um Muster geht, dann eher um klassische. Farbtechnisch habe ich mich selbst ein bisschen überrascht: viele Pastelltöne (keine Überraschung), aber es haben auch ein paar kräftigere Farben den Weg auf mein Moodboard gefunden. Meine liebe zu High-Waist Jeans und Mom-Jeans ist glaube ich offensichtlich. Und zu Cardigans und Mänteln. Genauso Strick und Spitze. Hach.

Wie ihr seht: das soll euch eine kleine Hilfestellung dabei sein, euren Geschmack zu analysieren und somit einen einheitlicheren Stil zu finden. Ich fand diese Idee ganz wunderbar und es macht mir super viel Spaß – ganz viele Outfit-Ideen inklusive!

Line

 

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3 Gedanken zu “Von der Suche nach dem Stil

    • Ja, nicht wahr? Ich finde die Idee auch super und vor allem macht es ganz viel Spaß Ideen zu sammeln! 🙂 Das mit den verschiedenen Stilen kennen bestimmt viele – mir geht es manchmal ganz genauso! Das ist aber gar kein Problem – sammle einfach alle Outfits/Kleidungsstücke, die dir gefallen, ganz egal ob sie einer Stilrichtung entsprechen oder nicht. Und nach einer Zeit kannst du dann schauen: welcher Stil ist am meisten vertreten? Wo finden sich auch andere Stile? Man darf nicht vergessen: die Mischung macht’s – ganz individuell eben. Nur weil man eigentlich eher einen schlichteren Stil bevorzugt, heißt das natürlich nicht, dass nicht auch mal ein elegantes Teil oder eins mit auffälligem Muster/Farbe im Schrank landet, was einem gut gefällt.
      Es ist am Anfang meist schon hilfreich, sich darüber Gedanken zu machen, welch(e) Stil(e) generell dem eigenen Geschmack entsprechen. Mischen darf man dann natürlich immer, wie es einem gefällt!
      Ganz liebe Grüße, Line

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