Weihnachten in der Küche: Bratapfelmarmelade

Ich bekenne mich schuldig, ich liebe süße Dinge – und vor allem in der Weihnachtszeit kann es nie genug davon geben! Die Glühweinmarmelda zählt bei uns zu Hause schon fast zu den Klassikern unter dem Weihnachtsbaum, deshalb möchte ich dieses Jahr mal was neues ausprobieren – unter anderem diese Bratapfelmarmelade. Damit wünsche ich euch heute einen schönen ersten Advent!

Bratapfelmarmelade .jpg

Das Rezept habe ich bei Pinterest gefunden (bitte einmal hier entlang) aber es noch ein bisschen modifiziert. Hier also meine Fassung:

Ihr braucht:
1 kg Äpfel, möglichst sauer
50 g Rosinen
50 g gehobelte Mandeln
100 ml Apfelsaft, zusätzlich etwas Wasser
den Saft einer Zitrone
1 TL Zimt
1 Vanilleschote (ohne Mark, kann es mir aber auch mit vorstellen)
500 g Gelierzucker 2:1
Marmeladengläser (unbedingt wie folgt vorbereiten: Gläser in die Spüle stellen, dazugehörigen Deckel in eine Schüssel legen. Wasser kochen. Kochendes Wasser in die Schüssel füllen, bis die Deckel vollständig bedeckt sind. Gläser bis zum Rand mit kochendem Wasser füllen. Erst kurz vor dem Befüllen ausschütten)

Als erstes die Äpfel schälen und in Stücke schneiden (müssen in meinem Rezept jetzt keine kleinen Würfel sein). In einen Topf geben. Mit Rosinen, der Vanilleschote und dem Apfelsaft in einem Topf weichkochen. Wirklich so lange kochen, bis sich ein Mus ergibt, damit sich die Aromen entfalten können. Wenn das Mus von der Konsistenz zu trocken ist, fügt einfach nach und nach etwas Wasser hinzu (alternativ natürlich auch Apfelsaft). So werden die Äpfel besser weich und es brennt nichts an.

Währenddessen könnt ihr die Mandeln in einer Pfanne rösten. Zimt, Mandeln und Zitronensaft in den Topf geben. Da ich keine Apfelstückchen in meiner Marmelade wollte, habe ich nun alles mit einem Pürierstab püriert. Dafür könnt ihr die Vanilleschote im Topf lassen, die darf nämlich auch verzehrt werden!

Jetzt den Zucker hinzufügen und aufkochen. Das aufkochen ist hier sehr wichtig! Umrühren nicht vergessen! Nach ca. 5 Minuten könnt ihr euch einen kleinen Teller nehmen und etwas von der Marmelade mit einem Löffel darauf tröpfeln. Kurz kalt werden lassen und den Teller mal kippen – so könnt ihr sehen, ob die Marmelade fest wird. Falls ja, könnt ihr sie jetzt in die vorbereiteten Gläser füllen (bis zum Rand, damit möglichst wenig Luft drin ist; zuschrauben und auf den Kopf stellen). Fertig!

Ein paar Tipps:
Das Vorbereiten der Gläser ist sehr wichtig. Verschmutze Gläser führen zu verschimmelter Marmelade!
Ich finde die Marmelade wirklich unfassbar lecker, aber sie könnte ein bisschen weniger süß sein. Beim nächsten Mal nehme ich daher wohl Gelierzucker im Verhältnis 3:1. Und eventuell weniger Apfelsaft oder – falls man einen Entsafter hat – Äpfel selber entsaften.

Viel Spaß mit dem Rezept – falls ihr noch Tipps habt, lasst es mich wissen!

Line

 

Advertisements

Ein Gedanke zu “Weihnachten in der Küche: Bratapfelmarmelade

  1. Pingback: Green Christmas: DIY Geschenke | multiperspektiv

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s