Fitness Diary #2 – Von SMART Zielen

Meine Fitnessgeschichte, reflektiert erzählt hier in meinem Fitness Diary. Heute möchte ich ein bisschen mehr über mein Ziel erzählen, dass ich mir anfangs gesetzt und irgendwann über Bord geworfen habe; darüber, was Erfolge bedeuten und wie man Fitness realistisch betrachten sollte.

Fitness Diary #1

Im Fitness Diary #1 habe ich euch ja von meinem Ziel erzählt: „Ich wollte abnehmen und einen straffen Beach Body haben.“ Also das, was wahrscheinlich jede Frau anstrebt. Dass so ein Ziel viel Disziplin voraussetzt, war mir klar und dass ich diese in Hinblick auf Fitness nicht habe, war mir ebenfalls klar, haha. Wenn ich mein damaliges Ziel jetzt noch einmal realistisch überdenke, werden mir drei Dinge klar:

  1. Ich habe ein Ziel formuliert, was so gar nicht SMART (spezifisch, messbar, aktionsorientiert, realistisch, terminiert) ist und wusste deswegen gar nicht, wann ich mein Ziel überhaupt erreicht habe.
  2. Veränderung sieht man nicht als erstes auf der Waage, sondern spürt sie.
  3. Mein damaliges Ziel, was dem aktuellen Schönheitsideal entspricht, entspricht nicht meiner Vorstellung eines gesunden und ausgewogenen Lebens.

Wenn ihr mit Fitness anfangt, kann ein Fitnessziel hilfreich sein, um sich zu motivieren, sodass man weiß, wofür man das Ganze macht. Möchtet ihr also ein Fitnessziel formulieren, solltet ihr euch Ziele gemäß dem SMART-Prinzip setzen. Statt also wie ich zu sagen „Ich will abnehmen“, füllt ihr diese fünf Punkte konkret und realistisch aus (Ich habe sie beispielhaft für euch ausgefüllt.):

  • Spezifisch: Ich möchte 2 kg abnehmen.
  • Messbar: Aktuell wiege ich … kg und möchte 2 kg abnehmen.
  • Aktionsorientiert: Dafür werde ich drei mal die Woche für 40 Minuten joggen und verzichte bis auf einmal pro Woche auf Süßigkeiten.
  • Realistisch: Ich lasse mir Zeit und höre auf meinen Körper.
  • Terminiert: Ich nehme mir vier Monate für das Abnehmen Zeit.

Auf diese Weise nimmt das Ziel Gestalt an und wird eher zu einem konkreten Plan, der somit auch besser zu tracken ist. Persönlich habe ich davon abgelassen, Ziele zu formulieren. Ich hatte mir vor drei Jahren als ich angefangen habe, in meinem Kopf ein Bild entworfen, wie ich nach ein paar Wochen wohl aussehen würde, was die Waage anzeigen würde. Aber ich wurde enttäuscht, denn mein Bild war vollkommen unrealistisch. Das hat natürlich zu Motivationstiefs und Zweifeln geführt aber ich habe auch daraus gelernt.

Fitness muss in euren bestehenden Alltag integriert werden, jeder hat unterschiedlich viel Zeit, ist auf einem anderen Fitnesslevel und auch genetisch verschieden ausgelegt. Sich mit anderen zu vergleichen oder regelmäßig das Gewicht nach Erfolgen zu kontrollieren, macht nur verrückt und unsicher. Das Gewicht ist im Allgemeinen nämlich ein schlechter Indikator für Fitness, weil Fett und Muskeln unterschiedlich viel Masse einnehmen. So kann es sein, dass ihr Sport macht und kein Gewicht verliert oder sogar zunehmt, eure Figur aber dennoch schmaler wird, weil das Fett abgebaut und Muskeln aufgebaut werden. Lasst die Zahl also Zahl sein und hört auf euren Körper, fühlt wie er sich durch die Workouts verändert und stärker wird. FitnessBlender erklärt zum Beispiel in diesem Video, warum Gewicht keine zuverlässige Größe ist.

Ziele lassen uns außerdem schnell einem Schönheitsideal verfallen, dass wir unbedingt auch erfüllen wollen. Für mich persönlich ist es jedoch wichtiger, mich gesund und fit zu fühlen und dabei nicht auf jede Kalorie zu achten. Ich möchte mein Leben genießen und ja, dazu gehören auch Kuchen, Pommes Rot-Weiß und Burger. Und ich persönlich denke, dass daran nichts falsch ist. Es geht immer um ein gesundes Mittelmaß, sowohl beim Essen als auch bei Fitness. Letztendlich sollte man auf seinen Körper hören. Mehr zur Mäßigung und meinem Mittelmaß folgt im nächsten Fitness Diary.

Was ich gelernt habe #2

Ein Ziel wie „abnehmen“ oder „Beach Body“ habe ich über Bord geworfen. Sowas macht mich einfach verrückt. Ich mache Sport, um mich fit zu fühlen und nicht für eine Zahl. Ich sehe Sport als Ausgleich an, der mir hilft, gesund zu bleiben.

Wie hat euch mein erster Beitrag zum Thema Fitness gefallen? Habt ihr Fragen an mich? Oder Themenwünsche? Lasst mir gerne einen Kommentar da. Schaut euch auch mal dieses Video von FitnessBlender an, in dem sie mit ein paar Fitnessmythen aufräumen und gute Denkanstöße bieten.

Nadine
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2 Gedanken zu “Fitness Diary #2 – Von SMART Zielen

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