Fitness Diary #1 – Von Blogilates, Low Carb und Zweifeln

…oder: How it all began. Denn eine Sportskanone war ich nie und werde ich vermutlich auch nie werden. Ganz im Gegenteil war ich eher ein Sportmuffel. Vor etwa drei Jahren habe ich dennoch – ein bisschen aus heiterem Himmel – angefangen regelmäßig Fitness zu machen. In meinem Fitness Diary möchte ich euch ein bisschen mitnehmen, erzählen, was ich auf dem Weg gelernt habe und gerne auch eure Fragen beantworten. Lasst mir deshalb gerne einen Kommentar da. Über einen Austausch würde ich mich sehr freuen.
Ganz deutlich möchte ich zu Beginn sagen, dass ich nicht ausgebildet bin in diesem Feld und dass alles, was ich hier mit euch teile, meine persönlichen Erfahrungen sind. Deshalb: Lest euch gerne meine Posts durch aber reflektiert auch und geht vor allem respektvoll und aufmerksam mit eurem Körper um!

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Was ich mir erhofft habe, als ich mit Fitness angefangen habe, ist wohl klar: Ich wollte abnehmen, einen straffen Beach Body haben. Klischeehaft und irgendwie klingt es auch lächerlich, wenn ich das jetzt so tippe. Also habe ich zunächst mit einer Workout-CD von Tracy Anderson angefangen, die in einer der Frühlingsausgaben der Jolie dabei war. Für mich als Anfängerin war das genau das Richtige. Die Workouts waren einfach und ich habe Gefallen am Sport gefunden. Ein erstes Erfolgserlebnis für mich.

Dann stand mein Auslandssemester an und ehrlich gesagt, war mir von Anfang an klar, dass ich meine vier bis fünf Workouts pro Woche in London nicht einhalten werde. Denn: 1. War mein Zimmer zu klein, um darin Sport zu machen, und 2. wollte ich die Stadt in vollen Zügen genießen und keine Zeit für Workouts „verschwenden“. Schnell habe ich gemerkt, dass sich die ersten Trainingserfolge wieder verabschiedet haben und beschlossen, nach dem Auslandssemester direkt wieder einzusteigen. Eher per Zufall aber genau passend, habe ich auf dem Blog von The Anna Edit einen Post über ihre liebsten Workout-Videos auf YouTube gelesen. Dabei bin ich auf den Channel blogilates gestoßen und hängen geblieben.

Februar 2015: Das war der Anfang einer laaangen blogilates-Phase mit mal mehr, mal weniger regelmäßigen Workouts. Genau wie vor dem Ausland hat mir der Sport Spaß gemacht, gerade weil Casey von blogilates mit ihrer quirligen Art mich motiviert hat. Schnell bin ich zurück in die Routine von vier bis fünf ca. 40-minütigen Workouts pro Woche gekommen. Die monatlichen Workoutpläne von Casey, in denen für jeden Tag fünf Videos eingeplant sind, haben dabei sehr geholfen. Bei Interesse könnt ihr euch hier kostenlos für die Pläne anmelden.

So weit so gut. Ich würde sagen, dass ich die Workouts nicht zu ernst genommen habe. Wenn ich keine Zeit oder Lust hatte, fiel es ganz einfach aus, ohne dass ich ein schlechtes Gewissen hatte. Dann habe ich ein Low Carb Programm auf Instagram entdeckt und musste es unbedingt ausprobieren, schließlicht sei es „total effektiv“. Ich habe auf mein geliebtes Brot verzichtet, Nudeln wurden durch Zucchininudeln ersetzt und die Mahlzeiten fielen laut dem Plan kleiner aus. Innerlich habe ich mich schon gegen diese Idee gesträubt und auch mein Körper hat mir schnell signalisiert, dass das nicht der richtige Weg war. Ich war schwächer als sonst, müde. Kein Wunder, denn mein Körper hat seine wichtigste Energiequelle – Kohlenhydrate – nicht bekommen. Ich wollte, dass mein Training anschlägt und sich Erfolge zeigen aber ich wusste auch, dass mein Körper Nährstoffe braucht und nur gesund funktionieren kann, wenn man ihm gibt, was er braucht. Und ab sofort waren Carbs wieder willkommen in meiner Ernährung.

Was ich gelernt habe #1

Höre auf deinen Körper! Mache Sport, aber lasse es nicht zu deinem Lebensinhalt werden. Gib dir Zeit. Erzwinge nichts. Die meiste Veränderung siehst du nicht auf der Waage, sondern spürst du. Deshalb: Höre auf deinen Körper!

Nadine
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Ein Gedanke zu “Fitness Diary #1 – Von Blogilates, Low Carb und Zweifeln

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