Goodbye and Hello

Das war also das Jahr 2016 – und ich möchte jetzt auch gar nicht über meinen Jahresrückblick reden, davon gibt es in letzter Zeit genug. Was mich viel mehr beschäftigt, ist etwas, was mir vor allem in diversen Facebook und Instagram Beiträgen begegnet: Wie schlimm 2016 doch war. Wie viele Menschen gehen mussten. Wie viel Leid es auf der Welt gab, wie viel Schmerz. Und ja, dagegen kann und will ich auch nichts sagen. Menschen zu verlieren tut weh. Schmerz kann einen für einige Zeit lähmen, kann einen in eine Dunkelheit stürzen. Das Leid der Welt kann einem das Gefühl geben, dass es in der letzten Zeit immer schlimmer geworden ist, dass mit der Welt irgendetwas nicht mehr stimmt. Und am Ende fast jeden Beitrages steht: die Hoffnung, dass 2017 besser wird.

Aber wie kann 2017 besser werden, wenn wir unsere Einstellung nicht ändern? Jetzt denk ihr euch vielleicht: Was soll meine eigene Einstellung daran ändern, ob grausame Anschläge verübt werden, Menschen leiden oder Menschen, die uns nahe stehen, sogar von uns gehen werden. Und ihr habt Recht, die eigene Einstellung ändert nichts an solchen Dingen. Denn ganz am Anfang steht die Akzeptanz, dass manche Sachen nicht in unserer Macht liegen. Manche Dinge können wir nicht ändern, egal wie sehr wir wollen. Das Einzige worauf wir Einfluss haben ist, wie wir damit umgehen. Damit will ich gar nicht sagen, dass man nicht wütend oder traurig sein darf, wenn auch im neuen Jahr etwas Schlimmes passiert. Aber nur wir selbst haben in der Hand, ob aus einem schlechten Tag eine schlechte Woche, ein schlechter Monat – und am Ende eben auch ein schlechtes Jahr wird.

Wir sollten 2016 nicht nur mit seinen schlimmen Ereignissen im Gedächtnis behalten. Denn je mehr Schlechtes passiert ist, desto wichtiger ist es, sich die guten Dinge, egal wie klein und egal wie wenige es gab, vor Augen zu halten. Das ist die richtige Einstellung: Inmitten des Schlechten trotzdem fähig sein, das Gute zu sehen. Gönnt euch einen schlechten Tag, wenn es nötig ist. Oder eine schlechte Woche. Jeder darf schwach sein. Aber lasst 2017 nicht (wieder) zu einem schlechten Jahr werden. Ihr habt es in der Hand.

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Ein Gedanke zu “Goodbye and Hello

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