Sometimes I’m a Loner

Ich war es schon immer gerne. Allein, meine ich. Ich kenne das Gefühl von Langeweile nicht wirklich. Es gibt immer ein Buch, dass ich gerne lesen wollte, eine Serie, die mich interessierte, oder einfach mich und meine Gedanken.

Und wenn ich auf der Couch liege, auf der Seite mit angewinkelten Beinen, die Decke ganz fest um meinen Körper gewickelt – nur ich und meine Gedanken in meiner eigenen Welt – dann vergesse ich manchmal, wie gerne ich unter Menschen bin.

Ich vergesse, dass ich eigentlich ein ziemlich aufgeschlossener Mensch bin, dass ich witzig sein kann, dass es mir Spaß macht, um 3 Uhr nachts mit anderen über das Leben zu philosophieren. Mit Menschen, die ich mag, die mir nahe sind.

Denn manchmal kann ich mich nicht entscheiden. Ob ich lieber alleine bin, oder unter Menschen. Denn – im Gegensatz dazu, sich selbst nahe zu sein – fordert es ein großes Opfer, anderen Menschen nahe zu sein. Und das kann manchmal so anstrengend sein.

Line
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s