Woche # 1

Ich will gar nicht viel sagen, nur so viel: Um euch ein bisschen am Abenteuer Amerika teilhaben zu lassen (und um meinen Lieben zu Hause ein paar Einblicke zu geben, fühlt euch gedrückt!), gibt es ab jetzt jede Woche ein kleines Update. Enjoy!

gefühlt: Nichts und gleichzeitig so viel. Obwohl nichts eigentlich übertrieben ist. Aber in der letzten Woche vor Amerika und vor allem während der Reise habe ich mich wie in einer Seifenblase gefühlt – so als würde mir das alles grade gar nicht passieren. Und dann war da phasenweise dieses nervöse Kribbeln im Bauch. So viel Vorfreude. So viel Neugier auf das Unbekannte. Und allem voran: So viel Liebe. Das mag jetzt kitschig klingen, und ich könnte noch so viel hinzufügen. Um es mit Winnie the Pooh’s Worten zu sagen: How lucky I am to have something that makes saying goodbye so hard. 

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gedacht: Wie seltsam es ist. Man steigt in ein Flugzeug, reist ein paar Stunden – und dann ist alles plötzlich so anders. Und doch so gleich. Ich bin mitten drin in Allem, worauf ich mich seit Monaten gefreut habe. Und ich schlage mich besser, als ich dachte. Im Moment passiert so viel Neues. Es raubt mir zeitweise den Atem, lässt mich staunend mit offenem Mund zurück. Manchmal kann ich nicht aufhören zu lächeln. Oder ungläubig mit dem Kopf zu schütteln. Und ich habe gelernt, dass es einen Unterschied gibt. Man kann vermissen (und das tue ich wirklich!), ohne wirklich zurück zu wollen.

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gegessen: Unfassbar viel. Selbst gekocht habe ich bisher nicht, während der Einführungswoche gab es immer viel free food. Und wenn ich was gegessen habe, war es das Knäckebrot, das ich mir von zu Hause mitgebracht habe, haha. Und die Cereals von Reese’s – ich könnte mich nur von Süßigkeiten ernähren. Genug Möglichkeiten habe ich hier! Beim BBQ am Sonntag gab es Marshmallows über dem Grill geröstet, dann mit Schokolade zwischen zwei Keksen. Der Wahnsinn! Und wisst ihr was noch der Wahnsinn ist? Salziges Popcorn mit Butter. Gab’s im Kino. War mal weider schon vor dem Ende des Vorspanns weg.

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gemacht: Vor allem an der Orientierungswoche teilgenommen. Anstrengend, ich sag’s euch. So viele Infos. Außerdem habe ich noch Target und Walmart einen Besuch abgestattet. Alles ist so riesig. Außerdem ging es noch in den Zoo mit den ganzen Internationals (so um die 100). Wir sind standesgemäß mit den gelben Schulbussen transportiert worden. Außerdem haben wir Omaha Downtown erkundet. Wir sind im Kino gewesen und ich habe nahezu alles verstanden! Bad Moms ist ein sehr empfehlenswerter Film. Außerdem ging es ab in die Mall (Hey neue Schuhe. Hey Duftkerzen von Bath & Bodyworks). Spieleabend gab’s auch noch, dabei  habe ich festgestellt, dass ich mir Spielregeln noch schlechter merken kann, wenn sie mir auf Englisch mitgeteilt werden.

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gewundert: Die Amerikaner und die Klimaanlagen – ich versteh’s nicht. Draußen absolute Hitze. Drinnen Antarktis. Warum kriegt hier niemand ’ne Erkältung? Und warum ist Cola billiger als Wasser? Und (das macht mich wirklich wahnsinnig) warum sind auf den amerikanischen Münzen keine Zahlen zu finden?

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