Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

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Ich fühle mich, als würde ich auf dem 10er Turm im Schwimmbad stehen. Die Zehen schon über dem Rand, das nervöse Kribbeln im Bauch. Dieser Moment, in dem man sich entscheiden muss, ob man ins Ungewisse springt, oder die sichere Leiter des Turms wieder herunter steigt.

Entweder oder. Ja oder nein. Dazwischen gibt es nichts, denn auf dem Turm stehen zu bleiben ist keine Option. Nicht für mich. Nicht jetzt und auch in Zukunft nicht.
Mein Herz klopft wie wild, ich zittere. Vor Aufregung, vor Angst. Und von einer Sekunde auf die andere weiß ich, dass ich springen will.

Nicht, weil mir das Ungewisse keine Angst macht. Nicht, weil ich keine Angst habe verletzt zu werden. Nicht, weil ich keine Angst habe, dass das, was vor mir liegt, nicht funktioniert. Vielleicht erwartet mich unten nichts Gutes – aber was wenn mich etwas erwartet, das besser ist als alles, was ich bisher erlebt habe?

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Mir fällt es einfacher an das Gute im Menschen zu glauben, als an das Schlechte. Ich denke eher zu erst an das, was funktionieren, als an das was schief gehen könnte. Ich sehe eher die Chance etwas zu gewinnen, als die Gefahr etwas zu verlieren. Vielleicht ist das meine Schwäche. Aber vielleicht ist es auch meine Stärke.

Bin ich bereit für das Ungewisse? Nein. Ist man jemals bereit für etwas wie das? Nein, ich denke nicht. Es gibt keinen richtigen Moment, um sich zu trauen. Aber auch keinen falschen. Ja, im Umkehrschluss heißt das, jeder Moment ist gleich richtig und falsch. Und genau deshalb mache ich einen Schritt ins nichts. Und falle ins Ungewisse.

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„Taking chances is scary but there is something that should scare you far more than anything: missing out on something truly wonderful because you were scared.“ – Katherine Matheson

Line

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2 Gedanken zu “Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

  1. Liebe Line, wie wahr! Auch für mich wäre es weit schlimmer, irgendwann auf die verpassten Chancen zurückzublicken, als auf die Fehler, die man dabei vielleicht gemacht hat. Die Dinge machen uns schließlich zu dem was wir sind. Herzliche Grüße Lisa

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    • Liebe Lisa, wie schön, dass dir meine Gedanken gefallen und du dich darin wieder findest! Ich stimme dir absolut zu, man sollte nichts bereuen, denn alles hat uns zu dem gemacht, was wir sind! 🙂 Hab‘ noch ein schönes Wochenende!
      Liebste Grüße, Line

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