Everyday I’m hustlin‘

Im Moment schreibe ich meine Bachelorarbeit. Drei Wochen habe ich schon hinter mir und fünf weitere noch Zeit, um meine Umfrage und die Fokusgruppengespräche auszuwerten, Handlungsempfehlungen zu geben und dann natürlich allem den letzten Feinschliff zu verleihen. Mindestens zwei Wochen habe ich für die Korrekturphase eingeplant, das heißt Anfang März bekommen meine drei Freundinnen je ein Exemplar in die Hand gedrückt, um das Geschriebene auf Fehler zu überprüfen. Bachelorarbeit überarbeiten, ab in den Druck und dann in der Uni abgeben – alles bis zum 11. März aber ich liege gut im Zeitplan.

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Ich würde jetzt mal ganz frech behaupten, dass ich so gut im Zeitplan liege, weil ich so organisiert bin. Ich habe mir von Anfang an Deadlines für bestimmte Etappen gesetzt, mir quasi einen festen Tagesablauf überlegt und mich auch (mehr oder weniger) immer daran  gehalten. Das kann ich übrigens nur jedem empfehlen.

Jeden Morgen bin ich bis jetzt früh, das heißt um 7.30 Uhr, aufgestanden und habe dann erstmal Sport mit Blogilates gemacht. Falls ihr sie noch nicht kennt, Blogilates ist ein Pilates-Instructor auf YouTube, die für jeden Monat einen Workout-Kalender kostenlos zusammenstellt. Ich befolge den jetzt schon seit fast 1 1/2 Jahren mal mehr, mal weniger regelmäßig und kann ihn nur jedem empfehlen. Aber das ist eine andere Geschichte. Nach dem Sport hüpfe ich schnell unter die Dusche und mache mir dann Frühstück. Und danach geht es auch schon direkt an den Schreibtisch. Meistens ist es dann 9.30 Uhr, ich bin wach, gestärkt und kann mich konzentriert meiner Bachelorarbeit widmen.

So ergeht es mir jetzt quasi jeden Tag – bis auf Dienstag und Mittwoch, da bin ich arbeiten – und ich muss sagen, ich fahre damit sehr gut. Diese feste Routine hilft mir, strukturiert vorzugehen und auch die vermeintlich freien Tage nicht erst um 12.00 Uhr anzufangen, weil ich erst ausschlafe und dann noch im Bett chille. Insgesamt arbeite ich vier Tage die Woche an meiner Bachelorarbeit – Montag, Donnerstag, Freitag und einen Tag am Wochenende. Denn genauso wichtig wie mir ein strukturierter Alltag ist, sind mir ein paar Stunden Freizeit. Wenigstens einen Tag pro Woche möchte ich abschalten und nur das machen, worauf ich Lust habe, ohne an den Schreibtisch zu müssen. (Natürlich würde ich diesen Tag aufgeben, falls ich am Ende doch noch in Zeitnot gerate.)

Besonders gut finde ich an dieser Routine auch, dass die Abende frei sind. Wenn ich sieben bis acht Stunden geschrieben habe, dann ist zumindest bei mir einfach mal die Luft raus. Irgendwann starre ich nur noch auf das Word-Dokument und es kommt kein vernünftiger Satz mehr zu Stande. Und dann bin ich dankbar, dass ich so früh angefangen habe und guten Gewissens entspannen kann. Netflix and Chill, Over and Out – und etwa um 22.00 Uhr geht es dann ab ins Bettchen.

Nadine

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Ein Gedanke zu “Everyday I’m hustlin‘

  1. Pingback: How to: Survive the Bachelor Thesis | multiperspektiv

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