Eine bessere Version von dir selbst

Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt. Toll, wie sich solche neuen Anfänge anfühlen oder? Ich liebe das Gefühl, dass etwas so neues vor einem liegt, das darauf wartet gelebt zu werden. Wie sieht es nach diesen paar Tagen mit euren Neujahrsvorsätzen aus?

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Noch voll dabei, oder schon wieder verworfen? Ich weiß, Neujahrsvorsätze sind ein heikles Thema. Viele hassen sie, ich mag das Prinzip eigentlich. Natürlich nicht die Tatsache, dass die meisten Neujahrsvorsätze im Sand verlaufen. Aber ich mag es, dass Menschen über das vergangene Jahr nachdenken und überlegen, was hätte besser laufen können. Dass sich Menschen vornehmen, im nächsten Jahr eine bessere Version von sich selbst zu sein. Denn darum geht es bei Vorsätzen ja eigentlich. Über sich und sein eigene Art zu Leben nachzudenken und den Antrieb zu haben, es verbessern zu wollen – das ist ja nichts schlechtes. Wenn die Vorsätze aber nicht die erste Woche des Jahres überleben, ist es natürlich nicht Sinn der Sache. Ich denke, jeder von uns hat das schon mal am eigenen Leib erlebt.

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Warum ist das so? Ich bin zwar ein Freund von Vorsätzen, aber kein Freund davon, sich gezwungenermaßen welche an Silvester zu machen, nur weil man das eben so macht. Ich finde, Neujahr ist eine tolle Gelegenheit dafür, sich Gedanken über Vergangenes und Vorstellungen über Zukünftiges zu machen, aber eigentlich ist auch jeder andere Tag im Jahr dazu genauso gut geeignet. Vorsätze kann man sich jeden Tag, zu jeder Uhrzeit machen und sie sind genauso viel wert, wie die am Neujahr – egal wann man sich Vorsätze macht: Man muss es wollen. Ich glaube deshalb scheitern so viele an ihren Neujahrsvorsätzen, weil sie es eben doch nicht ernst meinen. Dazu kommt, dass man sich an Neujahr nicht vornehmen muss, sein halbes Leben zu ändern. Das ist meiner Meinung nach nicht der Sinn des Prinzips. Wie so oft im Leben, sind es auch hier die kleinen Dinge. So ist es auch viel einfach, Vorsätze einzuhalten. Man muss sich nicht immer vornehmen, mit dem Rauchen aufzuhören, jeden Tag Sport zu machen, oder mindestens soundso viele Kilos abzunehmen.

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Ich habe mir vorgenommen, öfter mal etwas neues zu wagen. Diesen Vorsatz habe ich schon länger und beschlossen ihn mit ins neue Jahr zu nehmen, weil ich gemerkt habe, dass er mir gut tut. Dabei geht es nicht darum, mein Leben in einer völlig neuen Weise zu leben. Ich meine damit so etwas, wie mal ein Buch lesen, mit einem Thema, dass ich vielleicht im ersten Impuls nicht gewählt hätte. Oder mal ein Essen ausprobieren, dass ich noch nie gegessen habe. Einen Film gucken, der mir auf den ersten Blick nicht zugesagt hat. Das sind kleine Aufgaben, die ich mir selber stelle. Einfach, weil ich meinen Blick für Dinge öffnen will, die mir davor nicht aufgefallen sind. Denn das ist das, was ich an Vorsätzen am meisten mag, egal ob sie an Neujahr oder jedem anderen Tag gefasst wurden: Dass sie Menschen dazu bringen, (kleine) Aufgaben an sich zu stellen, an denen sie wachsen können. Challenge accepted!

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