Zu Besuch bei der Queen – Pt. 1

Bei mir ist es zu einem kleinen Ritual geworden, von jeder Reise ein Souvenir mit zu nehmen – das kennt ihr bestimmt. Ich mag das sehr, weil ich so immer etwas zu Hause habe, das mich an die schöne Zeit erinnert. Man nimmt sich das besondere Gefühl aus dem Urlaub einfach mit nach Hause! Nach und nach werde ich euch also meine Souvenirs zeigen und euch von den Orten berichten, an die sie mich erinnern.

Und den Anfang macht – wie soll es auch anders sein – London.

london 2 london 6

Kleine Anmerkung: Nein, Nadine und ich haben uns nicht abgesprochen, was unsere ersten Posts angeht. Da seht ihr mal, was diese Stadt mit uns gemacht hat! Zu beschreiben, was diese Stadt für mich bedeutet, wird schwer. Als ich das erste Mal in ein Flugzeug stieg, um zur Queen zur fliegen, ahnte ich wirklich noch nicht, dass mich ab diesem Urlaub keine Stadt mehr so begeistern würde, wie es London tat. Was diesen Trip zusätzlich noch so besonders machte, war die Tatsache, dass es der erste richtige Mädelstrip in ein anderes Land war. Wir waren 18 und so was von aufgeregt!
Die Spannung war riesig, als wir im Herbst auf dem Weg nach Düsseldorf waren. Für eine von uns war es der erste Flug (und das mit Höhenangst, aber sie hat’s gemeistert!) und wir mussten einiges an Beruhigungsarbeit leisten, als wir sahen, mit was für einem Flugzeug wir nach England fliegen würden: Ziemlich klein, sogar mit Propeller vorne dran – sah eher aus wie ein Spielzeug. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht mehr, ob ich mehr meine Freundin oder mich selbst beruhigen musste, haha. Unfassbar früh morgens kamen wir also an und mussten erst mal noch eine Stunde fahren, um in die Stadt zu kommen.

Und von da an hatte London mich. So viele Menschen, so viel Leben, so viele Eindrücke, so viel, das man schon aus Filmen, Serien, von Fotos und aus Büchern kannte. Und jetzt konnte man es selber sehen. Ich war wirklich so was von überwältigt. Und bis heute komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Wir ließen uns einfach von den Touristen-Massen treiben und genossen die drei Tage in vollen Zügen. Alles was uns vor die Linse kam, wurde fotografiert, wir bestaunten eine Menge roter Busse, die Tower Bridge, Big Ben, St. Paul’s Cathedral, London von oben (London Eye bei Sonnenschein absolut zu empfehlen!) und waren einfach so was von zufrieden. Wir merkten zwar schnell, dass es um unseren Orientierungssinn nicht so toll bestellt war – ehrlich, wir mussten gefühlt jede zweite Minute auf die Karte starren und haben selbst dann unser Ziel nicht immer gefunden, aber die Londoner waren unfassbar freundlich. Sobald sie sahen, dass wir hilflos auf die Karte starrten, baten sie uns Hilfe an. Hat zwar nicht immer was gebracht, aber das lag eher an uns, als an den Londonern. Wir haben die Tage in vollen Zügen ausgekostet, so sehr, dass mir nicht nur die Füße, sondern gleich die ganzen Beine unfassbar weh taten. Von der Schulter fange ich gar nicht erst an, denn wenn man den ganzen Tag die Tasche über der rechten Schulter Schulter trägt, kriegt man Schulterschmerzen. Und was für welche. Die Tasche über die linke Schulter zu nehmen, ist aber keine Option, funktioniert bei mir irgendwie nicht, kennt ihr das? Wir hörten natürlich trotzdem nicht auf, von A nach B zu laufen, in der Underground nach der richtigen Station zu suchen oder uns in die roten Busse zu wagen. Ich hatte eine unfassbare Zeit und ich hoffe meine beiden Mädels auch – aber da bin ich mir ziemlich sicher. Ihr merkt sicher schon, dass ich aus dem schwärmen nicht mehr raus komme. Ihr habt vollkommen Recht. Und das wird sich so schnell auch nicht mehr ändern. Deshalb wird es euch wahrscheinlich wenig wundern, dass ich bis jetzt schon ein zweites Mal in London war. Dazu gibt es an einer anderes Stelle mehr. Und ein Drittes mal gibt es sicher auch – schließlich sind aller Guten Dinge Drei. Und für das vierte Mal London fällt mir dann sicher eine andere Begründung ein.

Und jetzt endlich zu meinen Mitbringsel(n).

Tasse und Top    Detail Top 2

Ich habe nicht nur diese zwei Sachen mitgebracht – natürlich nicht, haha. Ich hätte so viel kaufen können, aber leider ist London auch ziemlich teuer. Was mich aber besonders oft an London erinnert ist die Tasse, die ich bei Cool Britannia mitgenommen habe (im Sale, da hat mein Herz direkt höher geschlagen!). Im Zuge der damals erst kürzlich stattgefundenen Olympiade gab es Tassen der Keep Calm and Carry On Reihe. Da musste ich zugreifen. Hat sich definitiv gelohnt, denn der übliche Breakfast-Tea schmeckt daraus besonders gut – natürlich nicht, aber die Erinnerung an London macht den Morgen dann doch ein bisschen besser. Und mein zweites Souvenir, das mich immer noch begleitet, war ein klassisches Ergebnis von Frust-Shopping. Die Geschichte dahinter ist eigentlich ziemlich typisch für uns Mädels und alle unsere Städte-Trips, die danach noch folgten. Ihr dürft euch das Ganze so vorstellen: 3 Mädels laufen mehr oder weniger auf ihrer geplanten Route durch London. Nächster Stop: The Gerkin oder auch 30 St Mary Axe, ein riesiges, ziemlich cool geformtes Bürogebäude. Eigentlich gar nicht zu übersehen und am Vormittag hatten wir es auch schon im London Eye aus der Höhe erspäht. Grobe Richtung war auch bekannt, aber die genaue Adresse hatten wir leider nicht. Kein Problem, dachten wir und liefen los. Das Gebäude war eigentlich wirklich permanent zu sehen – nur als wir immer näher kamen, verschwand es (logischerweise) hinter den umstehenden Gebäuden. Da standen wir also und liefen gefühlt wirklich in alle Richtungen. Nur The Gherkin fanden wir nicht. Und ich meine nicht, dass wir uns erst verliefen und das Gebäude irgendwann fanden, nur eben nicht auf Anhieb. Nein, wir fanden es einfach gar nicht. Und dann wurde es langsam dunkel und wir gaben die Suche auf. Eine kleine Entwarnung: Am nächsten Tag haben wir es gefunden. Wir sind also kein absolut hoffnungsloser Fall. Auf unserer Suche haben wir dafür eine Menge anderer Sachen entdeckt, unter anderem New Look. Und da auch dieses Top mit dem Union Jack und das musste natürlich auch noch mit, ein besseres Erinnerungsstück gibt es quasi nicht, stimmt’s? Deshalb habe ich auch gleich mal ein ganzes Outfit um mein Mitbringsel herum für euch fotografiert:

Outfit 1 ganz sitzend    Detail Schuhe und Tache // Tasche: H&M // Schuhe: Buffalo // Jeans: LTB //

Ganzes Outfit vorne// Blazer: H&M // Top: New Look //

Detail Ohrring    Detail Kette und Nägel
//Ohrringe: Primark // Kette: Primark // Nagellack: Essie – Blanc //

Line
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