What to do in London: Sommer Edition

Letztes Jahr um diese Zeit habe ich mitten in den letzten Vorbereitungen für mein Auslandssemester in London gesteckt. To-Do-Listen wurden geschrieben und nach und nach abgehakt, letzte Dinge besorgt, die Abschiedsparty organisiert und letztendlich standen wir zu acht am Flughafen, haben uns umarmt, geweint… Aber nachdem ich durch die Sicherheitscheck gegangen bin, begann wohl die beste Zeit meines Lebens. (Nicht falsch verstehen, natürlich habe ich Zuhause vermisst!)

London_red telephone box_sommer edit_Fotor

London ist meine große, große Liebe. Die Stadt hatte mich ab der ersten Sekunde und lässt mich auch nicht mehr los. Ich weiß, dass es vielen genauso geht – fragt nur mal Line. Deswegen möchte ich in dieser Mini-Serie ein paar Tipps teilen, was die Metropole zu den verschiedenen Jahreszeiten bereithält. Fangen wir mit dem (Spät-) Sommer an.

Im September findet in London immer das Totally Thames Festival statt. South Bank und Southwark halten dann Tag für Tag super viele Veranstaltungen bereit, größtenteils sogar kostenlose. Falls ihr also in dieser Zeit in London seit, informiert euch vorher unbedingt auf deren Website, welche Events anstehen. Wirklich zu empfehlen ist das Open Air Kino am The Scoop in More London. Ihr könnt euch das so vorstellen: In einem großen Amphitheater sitzen ca. 300 bis 400 Menschen (ich bin so schlecht im Schätzen, haha) auf Decken und Kissen, breiten vor sich mitgebrachte Snacks und Getränke aus und im Hintergrund – Trommelwirbel! – die Themse mit der Tower Bridge. Allein das Setting macht Gänsehaut! Es hat einfach so viel Spaß gemacht, Mandela und Rush in dieser Kulisse zu schauen, mit Freunden, sündhaft leckeren chocolate bites von Waitrose und der Gewissheit, dass noch 130 weitere einzigartige Tage in London vor mir liegen würden.

 Thames Festival_South Bank_Sommer-Edit Thames Festival_More London_Free Festival_London_Sommer-Edit Thames Festival_More London_Open Air Kino_Sommer-Edit_LondonLondon_Sommer-Edit_Thames Festival_skyline_by night// London South Bank // Themseufer //

London ist wahrscheinlich die grünste Großstadt, die ich kenne. An jeder Ecke gibt es einen Square – das ist im Prinzip ein Mini-Park, die damals speziell für die Anwohner als Garten angelegt wurden – und dann natürlich etliche Parks. Ich könnte spontan gar nicht sagen, welchen ich am meisten mag, zwei meiner Lieblinge sind aber definitiv der Regent Park und Hampstead Heath. Die zwei könnten unterschiedlicher nicht sein.
Der Regent Park stammt noch aus der Zeit der königlichen Parks, die einst zum Privatvermögen der Monarchen zählten und zur Jagd genutzt wurden. Für die Öffentlichkeit wurden die neun Parks ab 1660 nach und nach zugänglich gemacht. Regent Park ist vor allem wegen seines Rosengartens besonders hübsch, die Kirsche auf dem Sahnehäubchen ist aber definitiv der angrenzende Primrose Hill. Vom Fuße betrachtet erscheint der Hügel nicht besonders hoch (vor allem nicht, wenn man aus dem Sauerland kommt – haha!), oben angekommen, könnt ihr jedoch den Blick über ganz London schweifen lassen. Nehmt eine Decke mit, schnappt euch einen Freund und chillt euch auf den Hügel. Der Sonnenuntergang dort oben ist ein wahres Highlight.

Regent Park_Primrose Hill_London_Sommer Edit// Primrose Hill //

Hampstead Heath hingegen würde ich gar nicht unbedingt als Park bezeichnen. Die Anlage im Norden der Stadt ist riiiesig und erinnert eher an ein Wäldchen mit Wiesen. Die Grünflächen wachsen dort einfach, ohne dass jeder Grashalm akribisch geschnitten wird. Als ich dort war, konnte ich gar nicht glauben, dass ich immer noch in London war: Kein Autolärm, keine Menschenmassen, nur ein paar Gruppen, die ein paar Sonnenstrahlen einfangen wollen. Definitiv der beste Ort, wenn ihr mal zu viel vom Großstadttrubel habt.

Hampstead Heath_London_Sommer_edit Hampstead Heath_London_Sommer_edit2// Hampstead Heath //

Auf meiner To-Do-Liste für London stand eins ganz weit oben: Eine Aufführung im Globe Theatre besuchen. So wie sich das für einen waschechten Shakespeare-Fan gehört. Angesichts der Tatsache, dass ich erst Mitte September in London angekommen bin und die Globe-Saison nur bis Ende September geht (das Theater ist open air), stand ich ein weeenig unter Zeitdruck – schließlich musste ich ja auch ab und zu mal zur Uni gehen. Geschafft habe ich es dennoch. Julius Ceasar war zwar nicht mein Favorit der aufgeführten Stücke, die Aufführung reiht sich dennoch in die lange Liste der Highlights ein. Von denen werdet ihr auch noch erfahren, versprochen!

London_the Globe_Shakespeare_Julius Caesar_sommer London_The Globe_Shakespeare_Julius Ceasar// Shakespeare’s Globe //

Nadine
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5 Gedanken zu “What to do in London: Sommer Edition

  1. Pingback: What to do in London: Herbst Edition | multiperspektiv

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